Julia on tour - mit der MS Europa 2 von Gran Canaria nach Kapstadt

Hallo meine lieben Yogis und interessierten Blog-Leser und Leserinnen!

 

ZunĂ€chst einmal möchte ich mich fĂŒr die verspĂ€tete Veröffentlichung meines Reiseblogs entschuldigen


Wie ihr gleich lesen könnt, war die aktuelle Reise fĂŒr mich sehr arbeitsintensiv, was mich natĂŒrlich einerseits sehr freut, weil Yoga und gerade das Thema Personal Training so unheimlich gut angenommen wurde diesmal. Andererseits hat es mich aber leider auch vom Schreiben abgehalten. 

Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, meinen Blog-Beitrag doch noch im Nachhinein zu veröffentlichen um euch zumindest einen

kleinen Einblick in die aktuell vergangene Reisen geben zu können.

Lest selbst 😉:

 

Ich freue mich riesig, meine zweite Reise dieses Jahr auf der MS Europa 2 als Yogalehrerin begleiten zu dĂŒrfen und euch hierĂŒber ein StĂŒck mitnehmen zu können auf meinem Weg von Gran Canaria nach Kapstadt! 😊

Diejenigen unter euch, die mich schon ein wenig kennen, wird es sicherlich nicht wundern, dass meine Reise mal wieder – wie eigentlich immer

– mit einer Last-Minute Pack-Aktion startete. Ich weiß
 es ist furchtbar mit mir
. Aber dieses Mal habe ich eine gute Ausrede: Es war einfach zu stressig vor meiner Abreise und diesmal war es nicht einfach die Unlust, sondern die mangelnde Zeit, die es mir unmöglich gemacht hat, eher zu packen.

Auf Grund des Umzugs meines Bad Homburger Studios als auch wegen der vielen Extra-Termine, die noch alle vor meiner Reise anstanden,

endete mein letzter Arbeitstag am Donnerstag, den 18.10.2018 um 19 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war selbstverstĂ€ndlich weder etwas gepackt, geschweige denn ICH in irgendeiner Weise bereit (sowohl körperlich als auch mental) fĂŒr diese Reise. Das einzige GefĂŒhl was sich in mir breit machte war nicht wie vermutet die Vorfreude, sondern einfach nur MĂŒdigkeit und vor allem HUNGER!!!!

Daher fiel die Wahl leicht und auf Essen & Couch bzw. Bett, statt Packen und ich stellte meinen Wecker auf 6 Uhr morgens um vor meiner geplanten Abfahrt zum Flughafen um 9 Uhr noch alles erledigen zu können! Was soll ich sagen??? That‘s me! 😜

Aber - wie eigentlich immer – hat alles noch bestens geklappt und – ganz anders als sonst – hatte ich das erste Mal das GefĂŒhl an wirklich ALLES gedacht zu haben. Normalerweise habe ich ja immer die Super-Panik etwas Essentielles, das man nirgendwo auf dieser Welt kaufen kann, vergessen zu haben. Aber dafĂŒr ging es auch diesmal los mit 2 großen vollen Koffern! Aber trotzdem beide unter 23kg – also perfekt!

Und dann, endlich, auf dem Weg zum Flughafen kam sie auch
 diese schöne Vorfreude und auch Aufregung, die man nun mal vor einer Reise so hat. (Ich hoffe zumindest, dass die jeder hat!) Und es fing an zu kribbeln und rumoren in meinem Bauch und eine Last von weiß nicht wieviel Kilo der letzten Tage und Wochen begann (zumindest langsam) von mir abzufallen. Mir immer wieder sagend: „Es ist alles organisiert, du hast an alles gedacht, alles wird super laufen auch wĂ€hrend deiner Abwesenheit“ saß ich bei meinem privaten Chauffeur (danke mein Schatz 😘) in der Limousine und ließ mich zum Flughafen Frankfurt chauffieren. Wie dekadent, oder?!?! Und so Yogi-like 
 đŸ€Šâ€â™‚ïž

Danach verlief alles blendend: Check in mit wenig Schlange und easy, noch einen letzten Kaffee mit meinem geliebten Mann, zufĂ€lliges Treffen meiner Personal Training Kundin (die diesmal mit aufs Schiff kam) an der Sicherheit, schnelle Abfertigung an der Sicherheit und easy Boarding (wenn auch ĂŒber Busse mitten auf dem Rollfeld).

So ging es dann in die wohl kleinste Maschine, mit der ich jemals geflogen bin. 😊 Eine Boeing (keine Ahnung welche Nummer das gleich war
) mit gerade mal 2 Sitzen auf jeder Seite und Platz fĂŒr maximal gut 100 Personen. SĂŒĂŸ! Platzangst darf man in so einer Maschine auf jeden Fall nicht haben. So viel steht fest. Aber wie es das Schicksal so wollte, war der Flug nicht ausgebucht und ich hatte einen freien Platz neben mir. Jackpott! Platz zum Ausbreiten ist immer toll!

Mit einer guten halben Stunde VerspÀtung ging es dann los in Richtung Madrid um von dort aus dann weiter nach Gran Canaria zu fliegen.

Zum GlĂŒck wusste ich bereits im Voraus, dass es keine (kostenfreie) Verpflegung auf dem Flug geben wĂŒrde und habe diesmal vorgesorgt.

Ich hatte mir ja schon Sorgen gemacht, was ich dann essen sollte, bei dem doch sehr ungesunden unzufriedenstellenden und nicht „kur-konformen“ Angebot an Speisen nach der Sicherheit in Terminal 2
 Aber dank meiner lieben Teilnehmer habe ich mich dann nochmal schlau gemacht und herausgefunden, dass man tatsĂ€chlich Speisen mit durch die Sicherheit nehmen darf. Nur keine GetrĂ€nke! Supi, oder?!?! Wieder was gelernt!

Und so ergab es sich, dass ich mein Mittagessen in meiner Tupperdose mit an Bord nehmen konnte und auf dieses Weise etwas Gesundes, Leckeres UND meiner Kur entsprechendes und satt machendes zu essen hatte. Perfekt! LĂ€uft wĂŒrde ich sagen! 😊

Nachdem wir in Frankfurt ja leider erst mit ein wenig VerspĂ€tung losgekommen sind, verlief das Umsteigen in Madrid doch leider etwas hektisch
 Wer hĂ€tte auch gedacht, dass der Flughafen in Madrid so groß sein wĂŒrde?!?! Aber dank schnellem Schritt war sogar auf den letzten Metern immerhin nochmal ein Toilettengang und ein Kaffee drin und es konnte entspannt weiter gehen.

Diese Maschine war dann immerhin geringfĂŒgig grĂ¶ĂŸer (3/3), aber leider nicht wirklich bequemer und als ich dann um 18 Uhr Ortszeit Las

Palmas endlich aussteigen konnte, war ich heilfroh und mein RĂŒcken war dankbar fĂŒr ein wenig Bewegung. Diesmal hatte ich auch leider keinen freien Platz neben mir
 Ganz im Gegenteil: die Maschine war restlos ausgebucht und wir saßen wie die Ölsardinen in der BĂŒchse!

Dann stand ja wieder mein persönlicher Horrormoment jeder Reise an: Kommt mein GepĂ€ck vollstĂ€ndig an??? Jedes Mal mache ich mich wieder verrĂŒckt und diesmal ging es zum GlĂŒck sehr schnell und ich wurde nicht lange auf die Folter gespannt. Beide Koffer kamen sehr flott raus und von da an war ich auch endlich entspannt. 😂

Leider ließ das Wetter auf Gran Canaria – der Insel der Sonne ĂŒbrigens – etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Um es auf den Punkt zu bringen: auf der Busfahrt vom Flughafen zur MS Europa 2 fing es auf einmal zu schĂŒtten an und wollte nicht mehr aufhören. Der Bus brachte uns zum GlĂŒck bis direkt vors Schiff und die Besatzung hatte - ganz den hohen AnsprĂŒchen entsprechend - vorgesorgt und geleitete uns mit Schirmen ins Schiff.

Endlich angekommen! Auch wenn die Anreise diesmal vergleichsweise kurz war, empfand ich sie doch als sehr anstrengend und war

froh um ca 19:30 Uhr Ortszeit (20:30 Uhr zu Hause) mit der letzten Reisegruppe angekommen zu sein und endlich meine Kabine erreicht zu haben!

Dann musste alles zack zack gehen. Ich wartete noch kurz bis meine Koffer gebracht wurden, um mich frisch machen zu können und dann flott

zum Abendessen zu gehen, da es dieses nur bis 21 Uhr gibt und ich hatte mittlerweile – nachdem ich um 13 Uhr ja schon zu Mittag gegessen hatte – ordentlich Hunger. Zum GlĂŒck kannte ich mich ja nun schon aus auf dem Schiff und auch beim Buffet und konnte zielgerichtet zu Fisch vom Grill und GemĂŒse greifen, um meinen Magen und Darm nach den 10 Wochen Restriktion nicht direkt zu ĂŒberfordern 😉 Und was soll ich sagen: ein Gedicht dieses Essen – immer wieder! Wie das letzte Mal auch schon. QualitĂ€t vom Feinsten!

Um 21:15 Uhr gab es dann noch ein kurzes „KĂŒnstler-Meeting“ und ein Kennenlernen der anderen KĂŒnstler sowie ein freudiges Wiedersehen meinerseits mit ein paar altbekannten Gesichtern. Es ist irgendwie superschön, sich hier an Bord wieder zu treffen! Und ich freute mich außerdem ĂŒber viele neue ganz arg nette Kontakte!

Nach dem letzten Programmpunkt des ersten Abends, der SeenotrettungsĂŒbung (die ĂŒbrigens Pflicht fĂŒr ALLE GĂ€ste ist) fiel ich todmĂŒde ins Bett – aber nur um dann (warum auch immer diesmal) hellwach da zu liegen und nicht einschlafen zu können
 Und leider verlief so auch diesmal die erste Nacht
. â˜č

Nachdem ich auf meiner ersten Reise ja direkt vom ersten Tag an geschlafen habe wie ein Baby, machte mir diesmal wohl der Jetlag zu schaffen und die erste Nacht endete viel zu frĂŒh um 5:30 Uhr morgens! Aber egal
 raus aus dem Bett
 Kaffee trinken und ab auf die Matte! So hatte ich wenigstens den Fitness-Raum (fast) fĂŒr mich alleine und konnte meinen fluggeschĂ€digten Körper mit einer Stunde Yoga verwöhnen. 💕

Danach ging es zum FrĂŒhstĂŒck und danach zu Vortrag ĂŒber die Kapverden, bevor der nĂ€chste Pflichttermin – nĂ€mlich die  Programmbesprechung mit der Entertainmentmanagerin dieser Reise (Sylvi) auf dem Plan stand. Hier war dann Zeit, alles nochmal genau zu

besprechen und Unklarheiten zu beseitigen sowie alles bestens vorzubereiten fĂŒr einen erfolgreichen Einsatz auf der MS Europa 2.

Nachdem ich mich dann beim Mittagessen nochmal gestĂ€rkt hatte, fing ich an alles vorzubereiten fĂŒr meinen ersten Vortrag auf der großen TheaterbĂŒhne „Yoga ist fĂŒr ALLE da“. Oh mann
 war ich aufgeregt
 Auf so einer BĂŒhne stehen und sich anstrahlen zu lassen, mit all den Augen auf mich gerichtet
 furchtbar!

Aber auch das ging zum GlĂŒck rum und die Resonanz war unerwartet gut!

Nicht nur meine KĂŒnstler-Kollegen gaben mir gutes Feedback und sagten ich hĂ€tte das ganz toll gemacht, sondern es trudelten auch direkt die ersten Personal Training Anfragen/Buchungen ein. Da hatte sich die Aufregung und die Vorbereitung doch schon gelohnt! 😊

Danach ging es direkt zum ersten Personal Training hier auf dem Schiff und nach wenigstens noch 15 Minuten auf dem Rad im Fitness-Raum dann frisch geduscht und gestylt zum Abendessen. Ich muss gestehen: Ich liebe dieses Essen hier
 und esse viel zu viel
 aber einfach weil es sooo gut ist. Vor allem der Fisch vom Grill ist jedes Mal ein Gedicht und jedes Anstehen an der Schlange wert 😉

Obwohl nach dem Essen echte MĂŒdigkeit und Unlust angesagt war, ging es wenigstens noch fĂŒr einen Abstecher auf die obligatorische Pool-Party, die jedes Mal am 2. Abend stattfindet. Aber um 23 Uhr Ortszeit, war dann wirklich Schicht im Schacht und ich fiel ins Bett, um diesmal zumindest besser, aber nicht wirklich lĂ€nger zu schlafen. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir jede Nacht eine Stunde „geschenkt“ bekommen haben und nun mittlerweile 3 Stunden zurĂŒck waren mit der Zeit. Aber egal
 wenn der Körper halt wach sein will, soll er wach sein. Mehr Zeit fĂŒr Kaffee & Yoga! 😉

Den zweiten Morgen an Bord startete ich diesmal mit einer ausgiebigen Einheit Yoga auf meiner Veranda, da der Sonnenaufgang so herrlich war, dass ich mich nicht im Fitness Raum verkriechen mochte. Und es ist so herrlich sowohl seine erste Tasse Kaffee als auch Yoga an der frischen Luft und mit Meeresrauschen genießen zu dĂŒrfen.

Direkt nach dem FrĂŒhstĂŒck dann stand auch schon die erste Personal Training Einheit des Tages mit einem super lieben Schweizer PĂ€rchen auf dem Tagesplan, gefolgt von einer Einzelstunde mit einer Dame im Rollstuhl sitzend, welcher ich dabei helfen durfte, wieder etwas mobiler zu werden. Es ist so toll, den Menschen etwas Gutes tun zu können mit etwas, was man selbst liebt und dessen Wirkung man schĂ€tzt und ich

bin immer wieder unglaublich dankbar fĂŒr das Geschenk, was ich mit Yoga bekommen habe!

Nach den Terminen konnte ich dann endlich wieder essen
 weil man das ja so selten tut
 und auch meiner KĂŒnstler Kollegin und ihrem Knie noch was Gutes tun. Da der nĂ€chste Termin erst wieder um 17 Uhr mit meinem ersten Workshop/Kurs anstand, blieb sogar noch Zeit fĂŒr ein kleines PĂ€uschen auf meiner Veranda und einem Tee im wunderbaren CafĂ© BelvedĂšre – ĂŒbrigens, wie bereits im letzten Blog von der MS Europa 2 erwĂ€hnt, einer der - wie ich finde - gemĂŒtlichsten Orte hier an Bord!

Und dann hieß es: Action! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich wurde schlichtweg ĂŒberrannt fĂŒr meinen ersten Kurs. Bereits 20 Minuten vorher erschienen die ersten Teilnehmer um sich einen Platz zu sichern und es wurde so voll, dass wir am Ende leider Interessenten weg schicken mussten
 â˜č da es weder Matten noch Platz gab. Es war wirklich unglaublich! Am Ende hatte ich unglaubliche 44 Yogis vor und neben mir auf der Matte liegen und viele probierten tatsĂ€chlich das allererste Mal Yoga bei mir. So eine Ehre! Und es war mir eine Freude allen mit „Yoga Basics“ die Grundsteine fĂŒr eine Yogapraxis zu legen.

Nach einem kurzen Workout danach fĂŒr mich – hauptsĂ€chlich um meine Nerven wieder zu beruhigen - ging es erst zum Abendessen und danach ins Theater um mir den heutigen Auftritt des Sirius Quartetts (https://www.siriusquartet.com/) aus New York anzuhören. Und ich muss echt sagen: Hut ab! DafĂŒr, dass ich ja eigentlich nicht so der Mensch bin der Klassik hört, haben mich „die Jungs“ mit ihren zeitgenössischen und ich wĂŒrde schon fast sagen „alternativen“ Nummern echt begeistert und mir gezeigt, was alles so mit einem Streichinstrument möglich ist. Also falls ihr mal die Gelegenheit habt, die Truppe live zu erleben, unbedingt hin gehen! Es lohnt sich!

Am nĂ€chsten Morgen hatte ich mich mit meinem Kollegen und Fotografen Thomas Adorff (http://www.thomas-adorff.de/) und seiner LebensgefĂ€hrtin und Make-up Artistin Jacky um 6:30 Uhr zum Sonnenaufgangs-Yoga-Shooting verabredet und wachte (natĂŒrlich mal wieder) schon vor meinem Wecker auf. Diesmal mag es an der Vorfreude gelegen haben 😉

Und ich muss echt sagen, sowohl das Wetter als auch die ganze Szenerie waren einfach toll und mit einem absolut professionellen Fotografen waren rasch viele tolle Bilder im Kasten. Ich freu mich schon sehr, euch diese bald hier und auf den sozialen Netzwerken zeigen zu können!

Nach dem FrĂŒhstĂŒck ging ich dann auch mit Thomas und Jacky von Bord, da heute der erste Landgang der Reise und zwar auf der Kapverdischen Insel Sao Vincente auf dem Plan stand.

Von unserem Anliegeplatz konnte man bequem in das kleine StÀdtchen Minelo laufen und sich dort ein wenig umschauen. Hier gibt es viele

kleine bunte HĂ€uschen aus den 20er Jahren zu sehen sowie einheimische MĂ€rkte und einen kleinen Hafen. Leider war ich diesmal nicht so begeistert, was allerdings auch an den schwĂŒlen Temperaturen und den daraus resultierenden Kopfschmerzen gelegen haben mag, so dass ich bereits gegen Mittag schon wieder zurĂŒck auf dem Schiff war und mich hier ĂŒber einen Moment Ruhe mit einem guten

Tee und was zu lesen freuen konnte! Ist auch mal schön 😊

Abends ging es dann nach dem Abendessen um 22 Uhr ins Theater, wo die liebe Christine SchĂŒtze ihren Auftritt hatte und trotz MĂŒdigkeit amĂŒsierten wir uns sehr bei ihrem Klavier-Kabarett. Danach hieß es dann verdient: Gute Nacht! Denn der nĂ€chste Morgen sollte schon frĂŒh starten mit der Wiederholung meines ersten Workshops um 8 Uhr, speziell fĂŒr alle, die am ersten Tag keinen Platz ergattern konnten.

Nach einer kurzen Nacht, da uns diesmal auch noch eine Stunde geklaut wurde, startete ich etwas zerknautscht in den Tag, was sich aber

schnell besserte, als ich meine immerhin 10 fleißigen Yogis auf der Matte begrĂŒĂŸen durfte. Und ich durfte eine wesentlich ruhigere Stunde mit viel entspannteren Teilnehmern erleben, was sicherlich der kleineren Personenzahl geschuldet war.

Danach ging es weiter mit meinen Personal Trainings hier an Bord, die diesmal wie gesagt sehr sehr gut von den GĂ€sten angenommen wurde. Aus den unterschiedlichsten Intensionen heraus fanden die GĂ€ste den Weg zu mir auf die Matte und ich bin sehr glĂŒcklich, vielen sowohl mit körperlichen Beschwerden als auch mit der Optimierung und Vertiefung der Yoga-Praxis weitergeholfen zu haben.

Auf Grund der wirklich guten Buchungslage gestalteten sich die folgenden 4 Seetage auch sehr arbeitsintensiv und dementsprechend uninteressant fĂŒr euch 😉 Jeden Tag zwischen 4 und 6 Terminen (sowohl Kurse als auch PTs) dazwischen essen (natĂŒrlich!) und am Abend wie erschossen ins Bett. Wie ihr seht: Urlaub war das diesmal keiner! 😎

Aber die Show des Circus Roncalli konnte ich mir auf keinen all entgehen lassen, egal wie mĂŒde. Und ich kann sagen, dass es sich gelohnt

hat wach zu bleiben! Tolle KĂŒnstler hier an Bord, wovon ich lustigerweise sogar 2 schon in Bad Nauheim im VarietĂ©e einmal sehen durfte, und vor allem der Handstand-KĂŒnstler hat mich natĂŒrlich beeindruckt mit seiner Leistung, die hier an Bord noch schwieriger ist, als an Land, da hier immer Seegang herrscht. Das habe ich ja sogar bei meiner eigenen Yoga-Praxis mal wieder deutlich spĂŒren können, dass man schon bei den kleinsten GleichgewichtsĂŒbungen anfĂ€ngt zu wackeln


Die anderen Abende verliefen bei mir sehr ruhig und ich genoss die Zeit nach dem Abendessen um wenigstens mal ein/zwei StĂŒndchen fĂŒr mich zu haben, um zu lesen oder einfach nur um etwas zeitiger schlafen zu gehen! 😉

Nach 5 Tagen auf See gingen wir dann vor St. Helena auf Reede. Ich startete meinen freien Tag mit Fitness und genoß es, endlich mal wieder selbst trainieren zu können, bevor ich zum FrĂŒhstĂŒck ging.

Ich entschied mich dafĂŒr, diesmal allein von Bord zu gehen, da sich am Nachmittag auch schon wieder Personal Trainings angemeldet hatten

und nachdem es sich so anhörte, als gĂ€be es sowieso nicht so arg viel zu sehen und erleben auf der Insel (es sei denn man ist Napoleon-Fan 😉), empfand ich es als völlig ausreichen nur 3 Stunden einzuplanen.

Um auf die Insel zu gelangen, wurden Tender-Boote genutzt, da das Meer vor der Insel so flach ist, dass wir auf keinen Fall hÀtten anlegen

können. Ich finde das ja immer toll, mit so einem kleinen Boot etwas rasanter an Land gefahren zu werden und so war das bereits das erste Highlight des Tages! 😊 Und es sollte sich herausstellen, dass diese kleine unscheinbare Insel doch mehr zu bieten hat, als ich zunĂ€chst annahm
.

Angekommen am Anleger, erreichte man in nur wenigen Minuten das kleine StÀdtchen Jamestown mit seinen GÀsschen und kleinen HÀusern. Da es leider Sonntag war, hatten nahezu alle GeschÀfte geschlossen... Schade!

Trotzdem gab es einige tolle Fotomotive und ich schlenderte ein wenig durch die Straßen. Mein Ziel: die Treppe hoch zum Fort mit ihren 699

Stufen. Das konnte ich mir natĂŒrlich nicht entgehen lassen! 😉

Und ich muss sagen: Trotz Training hatte es diese Treppe echt in sich. Schon bei den ersten Stufen merkte man, dass die Höre der Stufen das ganze doch etwas anstrengender als gedacht werden ließ. (Die Squats frĂŒh beim Training hĂ€tte ich mir mal lieber sparen sollen
) Aber selbstverstĂ€ndlich konnte ich mir nicht die BlĂ¶ĂŸe geben das nicht zu schaffen und nachdem ich unterwegs noch 2 Damen „eingesammelt“ hatte, erreichte ich mein Ziel und wurde belohnt mit einem tollen Ausblick ĂŒber Jamestown und das Meer mit der MS Europa 2.

AbwĂ€rts entschied ich mich dann den Weg ĂŒber die Serpentinen zu nehmen, um meinen Knien den Abstieg ĂŒber diese hohen Stufen zu ersparen und außerdem um ein wenig mit einer Dame aus Luxemburg zu plaudern. Nach einem kurzen Abstecher ins Inselmuseum, hieß es dann leider schon wieder zurĂŒck kehren
 Arbeit wartete 😉

Nach einer kurzen StĂ€rkung am Buffet, freute ich mich dann ĂŒber 3 fleißige PT-Kunden auf der Matte und beendete den Tag mit einem leckeren Abendessen und der zweiten Show meiner Kollegin Christine Schneider, bevor ich todmĂŒde ins Bett fiel.

Nach diesem wunderbar abwechslungsreichen Tag folgten 3 vollgepackte Seetage mit ganz vielen tollen Terminen mit meinen Kunden, in

denen wir gemeinsam Schwitzen und Erfolge feiern durften trotz enormem Seegang mit Wellen bis zu 6 Metern Höhe, unter dem wir diesmal sehr litten.

Nicht nur die Yogastunden waren eine Herausforderung
 selbst das Gehen und Stehen fiel einem bei dem Gewackel nicht leicht und meine NĂ€chte waren leider dementsprechend unruhig und kurz (nicht zuletzt wegen erneuter Zeitumstellung und den Klau von jeweils einer Stunde bis Kapstadt dann sogar +1 zu unserer Zeit darstellte.)

Und dann kam Namibia!

Und mit Namibia die ehrlich gesagt 1,5 schönsten Tage der ganzen Reise fĂŒr mich persönlich ❀

Den Anfang machte am Vorabend mein erster Besuch in einem der Ă  la carte Restaurants an Bord, in dem ich zum Dinner mit meiner zauberhaften Entertainment-Managerin Sylvi verabredet war. Hier kann man es sich nochmal doppelt gut gehen lassen, kann ich euch berichten. Man wird umsorgt von vorne bis hinten, jeder Extra-Wunsch wird erfĂŒllt und das Essen schmeckt fast noch besser als im Buffet-Restaurant! Und das komplett inklusive fĂŒr alle Schiffs-GĂ€ste. Was will man mehr?!?

Und nach der wahrscheinlich schlimmsten – weil schaukeligsten – Nacht der ganzen Reise gingen wir vor der KĂŒste Namibias, genauer gesagt in Walvis Bay vor Anker um den Tag dort zu verbringen.

Ich startete den Tag trotz unruhiger Nacht  voller Vorfreude, denn es wartet eine weitere Premiere auf mich: mein erster gebuchter Ausflug. Und der sollte mich mit Offroad-Fahrzeugen in die DĂŒnen von Sandwich Harbour fĂŒhren. Meine Erwartungshaltung war bei 125,- € fĂŒr einen Halbtags-Ausflug recht hoch, wie ihr euch vorstellen könnt, und ich war gespannt, ob meine Erwartungen erfĂŒllt werden konnten.

Los ging es zunÀchst mit Bussen direkt vom Schiff startend, die uns zu unseren Jeeps brachten. Die Fahrt dauerte nicht lange, nur so ca. 10

Minuten und wir konnten unser GefĂ€hrt fĂŒr den Ausflug auch schon besteigen. Ich hatte das große GlĂŒck mit einer meiner Teilnehmerinnen

aus den Kursen, 2 Privatkunden von mir und dem Fitness-Trainer, der den Ausflug begleitete, das Auto zu teilen und saß mit Cordula (meiner Teilnehmerin) auf den „Kinder-Sitzen“ ganz hinten im Auto. Soweit
 so gut
 👍

Und dann ging sie los, die wilde Fahrt. ZunÀchst noch ganz beschaulich am Strand entlang mit Flamingo-Beobachtung, vorbei an den

Salz-Feldern Namibias (wusstet ihr, dass neben Tourismus Salz-Abbau eine der Haupteinnahme-Quellen des Landes ist?) und dann – endlich – ab in die DĂŒnen.

Was ein Spaß das war! Voll Power ging es auf der einen Seite hoch, um dann mit einem GefĂ€lle bis zu 45% und einem GefĂŒhl von freiem Fall wieder auf der anderen Seite runter zu fahren. Einen Stopp mit Snacks und GetrĂ€nken gab es natĂŒrlich auch, Zeit zum Fotografieren und barfuß im Sand zu laufen und (unfassbar) sogar eine „DĂŒnen-Toilette“ wurde aufgebaut! Service vom Feinsten
 fast schon ein bisschen skurril
 aber mit Abstand der beste Ausblick beim Pipi-Gang! đŸ€Ł

Nach einem letzten Stopp an den Salz-Feldern ging es dann zurĂŒck zum Ausgangspunkt unseres Ausfluges und ich war wirklich begeistert. In

meinen Augen war dieser Ausflug jeden Euro wert und ich habe nichts bereut. Ich kann euch einen solchen Ausflug also wÀrmstens empfehlen, solltet ihr mal zufÀllig in Namibia sein!

 

PĂŒnktlich zu einem spĂ€ten Mittagessen kam ich dann wieder auf der MS Europa 2 an und genoß danach die noch wĂ€hrende Ruhe an Bord (viele waren noch unterwegs) um ein wenig zu lesen und Nachrichten in die Heimat zu schicken, da auch das WLAN endlich mal nutzbar war. Das ist nĂ€mlich auf einer solchen Reise mit so vielen Seetagen fern ab von jeglicher Zivilisation auch eine echte Herausforderung! đŸ€Šâ€â™€ïž

Gekrönt wurde mein schönster Tag dann am spÀten Nachmittag mit einer Thai-Massage, die ich mir nach all der körperlichen Arbeit in den

Personal Trainings mal gegönnt habe und die mir dann zu guter Letzt auch noch als Dankeschön fĂŒr meine gute Arbeit an Bord nicht berechnet wurde. Herrlich! Sich mal komplett durchkneten lassen von einem indischen Kollegen, der sein Handwerk absolut versteht und sich am Ende noch darĂŒber freut, dass er „noch nie jemand so flexiblen auf der Matratze liegen hatte“ (O-Ton). SĂŒĂŸ, oder?!?!

Der Tag endete mit einem gemĂŒtlichen Abendessen im Restaurant und ziemlich bald in meinem Bett um endlich mal wieder seelig (weil

ruhiger auf See) zu schlafen bis zum nĂ€chsten Morgen! 😊

Nach einem letzten Tag mit vielen Terminen auf See erreichten wir dann am Samstag-Nachmittag, den 4.11.2018 Kapstadt!

Und schon die Einfahrt nach Kapstadt war ein wirkliches Highlight, weshalb auch viele GĂ€ste diese an Deck genossen. Die Sonne schien und wir hatten echt GlĂŒck mit dem Wetter. Schon vom Schiff aus waren die Stadt mit dem Tafelberg im Hintergrund und dem Lionshead als Wahrzeichen der Stadt gut sichtbar und die Vorfreude auf diese tolle Stadt (mir wurde sie so wĂ€rmstens empfohlen) stieg mit jedem Meter, mit dem wir uns Kapstadt nĂ€herten.

Unser Plan stand fest: In Begleitung von Thomas und Jacky wollten wir noch heute das gute Wetter nutzen und rauf auf den Tafelberg! (Was sich als super Plan erwies, da am nÀchsten Tag das Wetter so schlecht war, dass die Seilbahn gesperrt werden musste
 Alles richtig gemacht!)

Nach dem Einreise-Procedere ging es dann am frĂŒhen Nachmittag mit dem Taxi (sehr gĂŒnstig in Kapstadt wenn man die erwischt, die

pauschal abrechnen) direkt bis zur Seilbahn-Station, wo uns direkt mal eine RIESIGE Warte-Schlange erwartete
 â˜č Denn wir hatten leider nicht daran gedacht, Tickets vorab online zu ordern. (Unbedingt machen wenn ihr da seid!) Trotzdem hatten wir GlĂŒck im UnglĂŒck, denn man konnte die Tickets auch vor Ort noch online buchen und damit einen Großteil der Warte-Zeit ĂŒberspringen! Und dann ging es ab nach OBEN!

Jetzt kann ich verstehen, warum der Tafelberg immer so empfohlen wird! Es ist einfach wahnsinnig schön dort oben. Die Wege sind zauberhaft

angelegt und wenn man Zeit hat, gibt es ein weites Netz an Wegen das man entlang spazieren kann. Und natĂŒrlich der Ausblick
 der ist der Wahnsinn. Bei schönem Wetter (wie bei uns) hat man einen traumhaften Blick ĂŒber ganz Kapstadt und alle umliegenden StrĂ€nde. Und sogar die Menschenmassen verlaufen sich ganz gut. Nur an den „Hotspots“ zum Fotografieren und an den „Versorgungsstellen“ fĂŒr GetrĂ€nke und Speisen merkt man, wie viele Leute eigentlich gleichzeitig auf dem Berg sind. Aber das hat mich persönlich z.B. so gar nicht gestört.

Nach unserem Besuch auf dem Tafelberg nahmen wir wieder ein Taxi um zum Camps Bay zu gelangen.

Dieser Strand-Teil Kapstadts wurde uns auch wĂ€rmstens empfohlen, weshalb wir unbedingt zum Sonnenuntergang noch dorthin wollten. Das hat mich allerdings dann weniger ĂŒberzeugt, da es fĂŒr mich eher wie Ballermann in SĂŒdafrika gewirkt hat, anstatt wie versprochen malerisch und gemĂŒtlich
 â˜č Na ja, schöne Fotos konnten wir trotzdem noch ein paar am Strand machen 😉

Danach ging es zurĂŒck „nach Hause“ aufs Schiff, wo wir noch eine Nacht verbringen durften, bevor es dann am nĂ€chsten Tag leider schon

wieder Zeit war die Heimreise anzutreten.

Meinen letzten Abend an Bord der MS Europa 2 (zumindest fĂŒr diese Reise) zelebrierte ich dann aber noch einmal in vollen ZĂŒgen, denn ich

war mit einer Teilnehmerin zum Sushi essen verabredet. Aber nicht einfach Sushi 
 NEIN
 die KĂŒche bereitete extra fĂŒr uns (da sie unter Zöliakie leidet) Sushi ohne Zucker vor, was ja auch fĂŒr mich, nach der Umstellung meiner ErnĂ€hrung (kein Gluten und kein Industriezucker mehr!) super toll war. Und es war einfach ein Traum! Super frisches Sushi, tolle Suppe vorweg, bester Service im Sushi Restaurant an Bord und ein tolles GesprĂ€ch, dass ich doch glatt die Zeit vergessen habe
 Irgendwann, als es schon komplett leer um uns herum wurde, fragte ich dann mal die Servicekraft wie viel Uhr es denn eigentlich ist, und war geschockt, dass es schon kurz vor 22 Uhr war! đŸ˜±

Ich wollte nĂ€mlich unbedingt noch in die letzte Show von Zirkus Roncalli (https://www.roncalli.de/) gehen, die an dem Abend im Theater stattfinden sollte. Also hieß es schnell schnell um noch gerade rechtzeitig zur Show anzukommen. Und zum GlĂŒck hatte ich einen

tollen Platz frei gehalten bekommen von der lieben Jacky und dem Thomas 😘

Ein perfekter letzter Abend also, an dem ich dann nach dem Packen seelig ins Bett fiel und in einen wunderbar ruhigen Schlaf.

 

Am nĂ€chsten Morgen fand ich sogar noch kurz Zeit um auf meine Yogamatte zu hĂŒpfen um meinen Körper auf den Flug vorzubereiten, bevor es dann hieß: FrĂŒhstĂŒcken und Abschied nehmen
. Was diesmal wegen des tollen und teilweise sehr engen VerhĂ€ltnisses zu meinen Kunden sehr schwer fiel
 â˜č

Von Bord ging es dann gegen 10 Uhr und wir wurden inklusive unserer Koffer direkt an die Waterfront in Kapstadt (https://www.waterfront.co.za/) gebracht, wo wir dann noch Zeit zur freien VerfĂŒgung hatten bis uns der Bus dann gegen halb 4 zum Airport bringen sollte.

Jacky, Thomas und ich setzten unseren Plan den Hop-on/Hop-off Bus zu nutzen in die Tat um und erhielten an diesem letzten halben Tag noch einen tollen Einblick in die unterschiedlichsten Viertel von Kapstadt. Obwohl es sehr frisch war und windig, war es sehr schön an der frischen Luft auf dem Doppeldecker-Bus zu sitzen und sich viele interessante Infos ĂŒber Kapstadt und seine bewegte und bewegende Geschichte

erzĂ€hlen zu lassen! Auch das ein Tipp, der sich wirklich gelohnt hat und das fĂŒr wirklich nicht viel Geld! 😊

Nach einem super leckeren Mittagsessen im V&A (Victoria & Alfred) Food Market mit seinen vielen tollen Essens-StĂ€nden (meine persönlich Empfehlung!) ging es dann fĂŒr uns auf direktem Weg zum Airport. Dort sollte mich mein Lufthansa-Flug gegen kurz nach 18 Uhr direkt nach Frankfurt bringen – mit meinem tollen reservierten Priority-Sitzplatz und meinem veganen Essen. Davor hatte ich geplant nun endlich noch ein wenig an meinem Blog schreiben zu können wĂ€hrend ich entspannt aufs Boarding warte. Aber wie ich es ja mittlerweile schon kenne, war das weit gefehlt. Es sollte mal wieder anders kommen als geplant! 😜

Gerade hatte ich meinem Kollegen vom Zirkus Roncalli noch von meinen diversen Umbuchungen der letzten FlĂŒge erzĂ€hlt, sprach mich der Herr am Check-in Schalter auch schon darauf an. Der Flug sei ĂŒberbucht (wie immer irgendwie bei mir
.) und ob ich statt dessen mit der Condor-Maschine fliegen wĂŒrde, die ungefĂ€hr zeitgleich abfliegen und auch in Frankfurt landen wĂŒrde. Da ich mich ja mittlerweile auskenne mit sowas, habe ich mir dann noch meine Compensation in Höhe von wenigstens 300,- € raus gehandelt, obwohl das schwierig war, da die

notwendige VerspĂ€tung ja nicht eingetreten ist. Und außerdem gab es ein Problem, da die Compensation ja nicht Hapag Lloyd gutgeschrieben werden sollte, sondern direkt auf meine Kreditkarte
 Das hat dann eine Ewigkeit gedauert! Und ich war schon kurz vorm Verzweifeln, da die Zeit drĂ€ngte. Durchgehalten habe ich nur dank meinem Kollegen Lukas (dem Clown 😉) vom Zirkus, der zum GlĂŒck vom gleichen Schicksal betroffen war. Alleinreisend und mit Endstation Frankfurt!

Lange Rede kurzer Sinn, wir haben es dann noch auf den letzten DrĂŒcker in den Flieger geschafft obwohl ein riesen Stau an der Pass-Abfertigung herrschte (wie ĂŒbrigens immer Sonntags, wie mir ein Beamter verraten hat) und auch wenn ich kein Essen bekommen habe, und auch der Platz sehr eingeschrĂ€nkt war, sind wir doch heil und gut in Frankfurt angekommen und ich war so glĂŒcklich meinen Mann direkt am Flughafen wieder in die Arme schließen zu können! ❀ So ein Abholservice hat schon was!

 

So gerne wie ich unterwegs bin, so gerne kehre ich doch auch immer wieder nach Hause zu meinen Liebsten!

Abschließend kann ich auch nach dieser Reise nur wiederholen, dass ich so unfassbar glĂŒcklich und dankbar bin fĂŒr die Möglichkeit meine Berufung mit dem Reisen zu verbinden! Es war eine einzigartige Erfahrung dieses Mal mit so vielen tollen Menschen arbeiten zu dĂŒrfen, so viele nette Worte und Lob zu hören, so vielen Menschen helfen zu dĂŒrfen und zu sehen, dass Yoga „funktioniert“ und die Welt ein wenig besser und

schöner machen kann! Danke Welt – danke Schicksal – danke Karma dass du mich auf diesen Weg gebracht hast!

 

Namasté

Eure Julia