Eine große Liebe - Falafel & ICH

Warum ich diesen Blogbeitrag schreibe?
Weil ich auf diesem Blog meine Leidenschaft(en) mit euch teilen möchte!
Und meine Leidenschaft gilt - wie bereits erwähnt - nicht nur dem Yoga (OK... ein großer großer Teil geht dafür drauf 😇) sondern auch gutem und vor allem gesundem Essen und damit verbunden auch dem Kochen/Herstellen/Produzieren diesen Essens!

(Deshalb auch schon der Beitrag über die grünen Smoothies, falls ihr euch erinnert)

Und wieso nun FALAFEL im Speziellen?
Weil arabisches Essen im Allgemeinen einfach toll ist und mich schlichtweg glücklich macht. Die oft perfekte Kombination von kalt & warm, herzhaft & süß und dazu diese Gewürzvielfalt liebe ich wirklich sehr. Irgendwie erinnert mich das immer an das Zusammenspiel von Yin & Yang und wenn das im Einklang ist, kann alles ganz wunderbar fließen und wird zu einer großen Symphonie (schnulz… 🙈). Vielleicht ist es aber auch einfach nur der Geschmack oder die Tatsache, dass viele Gerichte in der arabischen Küche von Natur aus vegetarisch oder sogar vegan sind oder so modifiziert werden können, das für mich so gut passt! Wer weiß 😉 Und mein absolutes Lieblings-Gericht sind hierbei ganz klar Falafel-Bällchen!

 

Auf jeden Fall hat mich die Falafel-Liebe nun schon seit einiger Zeit fest im Griff und ich könnte ehrlich gesagt jeden zweiten Tag Falafel essen. Aber das ist nicht so einfach wenn man 7 Tage die Woche nahezu von früh bis spät arbeitet und dementsprechend wenig Zeit für die Zubereitung von Speisen bleibt.

Schnell tendiert man in so einer Situation dazu, auf "Fertigprodukte" zurück zu greifen, was eigentlich so gar nicht mehr mein Ding ist, spätestens seit ich meine Ernährung letztes Jahr im Zuge meiner Darm-Kur nochmals komplett "überarbeitet" habe und seitdem auf Zusätze jeglicher Art sowie auf Gluten und Industrie-Zucker verzichte. Aber der "Aufwand" ist es wert, da es mir seit dem so unglaublich viel besser geht! (P.S. Wenn du Interesse an einer solchen Kurs hast und ein wenig Unterstützung brauchst, schau doch mal in meine Specials 😇)

Trotzdem passiert es auch mir noch oft genug, dass ich mich dazu verleiten lasse einfach mal schnell irgendwo etwas zu kaufen, weil man ja bei Falafel "nicht so viel falsch machen kann", wie man meinen möchte. Aber ich kann euch nur sagen: Oh doch!!! Das kann man!!!
Und das bei den unterschiedlichsten Formen, die man vorproduziert kaufen kann. Sei es auf dem Wochenmarkt am Delikatessen-Stand, als Mischung, die man nur noch anrühren muss oder als fertiges Produkt aus dem Discounter oder Bio-Markt...

Irgendwie ist immer was. Und ich kann das sagen, denn ich hab gefühlt schon alles ausprobiert, was es so gibt.
Entweder die Konsistenz passt nicht (meist zu trocken, dass die Falafel-Bällchen auseinander fallen), oder es ist irgendwas in der Gewürzmischung was nicht stimmig ist und im schlimmsten Fall auch nicht schmeckt, oder es ist Gluten und/oder Zucker drin....

Gerade hatte ich nämlich gedacht (und gehofft), endlich mal was Passendes für mich gefunden zu haben bei dem Händler meines Vertrauens auf dem Bad Homburger Wochenmarkt, da stellte sich heraus, dass ich auf deren Bällchen reagiere, indem ich doch wieder einen Blähbauch bekomme. Also war das auch leider wieder nix 😢


Dementsprechend mein Fazit: Das einzig Wahre ist es doch mal wieder, selbst zu kochen und das auch für Falafel-Bällchen!

 

Nun gibt es ja aber mittlerweile unfassbar viele Rezepte auf den unterschiedlichsten Portalen und man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen/suchen soll. Deshalb hier ein paar Tipps für euch!

Ich suche meist auf Pinterest nach Rezepten, da man hier ganz einfach in den Suchbegriffen eingeben kann, nach was man sucht und man wird eigentlich immer fündig - egal wie abgedreht oder verrückt die Sache ist, nach der man sucht! 😊 Und hier habe ich z.B. ein ganz gutes Rezept für Süßkartoffel-Falafeln gefunden. Wobei ich sagen muss, dass diese geschmacklich sehr gut waren, die Konsistenz mich aber noch nicht komplett überzeugen konnte. Was ich allerdings toll finde an diesem Rezept: die Falafeln sind komplett gluten- und zuckerfrei und werden im Ofen gebacken, statt frittiert! 👍

 

Wovon ich mich auch gerne inspirieren lasse, ist Instagram - zumindest mittlerweile. Ich stand ja lange mit Instagram auf Kriegsfuß und konnte nicht verstehen, wie man sein ganzes Leben hier teilen kann. Aber seit ich selbständig bin, habe ich die Wichtigkeit der Plattform erkannt und auch einen Mehrwert (z.B. für Yoga und Rezeptideen) darin für mich finden können! 

Ich folge also z.B. dem Hashtag #glutenfreevegan und direkt auch noch #veganglutenfree (doppelt hält besser 😜) und bekomme ständig tolle Posts angezeigt mit leckeren Rezepten. Empfehlenswert ist hier z.B. @elavegan oder @heavenlyyhealthy, falls ihr noch Inspirationen braucht. Allerdings habe ich hier noch kein Rezept für Falafel-Bällchen ausprobiert. Obwohl sich das Rezept von Lynn für Rote-Linsen-Falafel Bällchen auch super anhört! Muss ich als nächstes testen!

 

Da ich ja auch stolze Besitzerin eines Thermo-Mix bin, stöbere ich auch noch ab und zu auf deren Rezeptportal, wobei man hier immer "aufpassen" muss, da hier quasi jeder seine eigenen Rezepte online setzen kann und man etwas genauer hinschauen muss, ob das gewählte Rezept wirklich für einen selbst stimmig ist. Aber ein paar gute Ideen vor allem für Brotaufstriche habe ich z.B. auch dort her! 😉 (Macht natürlich am meisten Sinn, wenn man tatsächlich einen Thermomix besitzt) Und immerhin gibt es hier ganze 25 verschiedene Falafel-Rezepte, wovon ich allerdings noch keines ausprobiert habe!

 

Meine neueste Entdeckung habe ich aber ganz woanders gemacht und ehrlich gesagt auch gar keine Rezept-Ideen erwartet... Und zwar bei Hagen Grote.  Jetzt fragt ihr euch bestimmt: was ist das?

Hagen Grote ist ein Online Shop für alles was das Koch-Herz begehrt, von der Küchenmaschine über Gewürze bis hin zum hübschen Geschirr. Hier bekommt man echt (fast) alles. Und dazu gibt es hier auch noch ein Rezeptportal mit tollen Rezepten.

Auch wenn viele Rezepte leider nicht vegan sind, konnte ich hier doch ein paar interessante Ideen sammeln und siehe da, ich bin sogar auf ein neues Falafel-Rezept gestoßen! Das hat mich direkt angesprochen, da ich die Kombination mit den Salz-Zitronen echt spannend fand und habe daher das Rezept direkt mal ausprobiert!

Den Natur-Joghurt habe ich einfach gegen Soja-Joghurt ausgetauscht (vegan!) und sonst musste eigentlich nichts verändert werden um das Rezept gluten- und zuckerfrei zu machen 👍 (P.S. Statt des Piment geht natürlich auch "normales" Chili-Pulver)

Und was soll ich sagen?!?! Lecker!!!

 

Wir haben die Falafel-Bällchen allerdings im Ofen gebacken (180°Grad / 25 min), da ich nicht so auf Frittieren stehe! 😉 Hat genauso gut funktioniert! Nur dass die Bällchen ein bisschen auseinander fallen, wenn man sie aufschneidet, was daran liegen könnte, dass das Braten im Ofen generell die Masse etwas austrocknet... hat aber dem Geschmack nicht geschadet!!!

Und ich würde eventuell das nächste Mal ein bisschen weniger Salz-Zitronen in die Masse geben, wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob ich das mit dem "ein Esslöffel" so richtig abgemessen habe. Ist bei kleinen Zitrönchen nicht so einfach 🙈 Aber sonst ist die leicht säuerliche Note in Kombination mit dem Tahini-Joghurt der absolute Hit und wirklich wirklich lecker! 

 

Dazu gab es bei uns Rote-Beete-Salat, Ofengemüse und Süßkartoffel-Pommes. (Nicht auf den Bildern, weil diesmal nicht so fotogen! 😂)

So ihr Lieben... Ich hoffe, ich konnte euch meine Liebe zu Falafel und zu arabischem Essen im Allgemeinen etwas näher bringen und euch eventuell auch Lust drauf machen euer persönliches "Soulfood" (was auch immer das sein sollte) zu finden, mit eigenen Händen und gaaaanz viel Liebe herzustellen und zu genießen! Denn egal wie... unser Körper und unsere Seele dankt es uns, wenn wir beides bestmöglich behandeln, uns um unser Wohlergehen kümmern und die Zeit nehmen für die Dinge im Leben, die uns Freude bereiten - so wie gutes Essen 😉


In diesem Sinne: Frohes Schlemmen und Namasté

Eure Julia